Sozial genial – Generationsprojekt der Berufspraxisstufen der Hansaschule mit dem Seniorenzentrum St. Anna



Ansprechpartner: Frau Mahr

Projektpartner: - Seniorenzentrum St. Anna, Märkische Str. 19, 45888 Gelsenkirchen

Ansprechpartner: Frau Hundert, Telef.: 0209/3890964

Zeitraum: ab dem 08.11. 2013 bis zum Schuljahrsende jeden Mittwoch von 9.15 Uhr – 12.15 Uhr

Schülergruppe: 6 Schülerinnen/Schüler der BPS 1 und 2

Inhalte

Gruppe 1: gemeinsames Kegeln            

Gruppe 2: Gesellschaftspiele und Jahreszeitliches Basteln

Gruppe 1 und 2: - gemeinsames Frühstück im Schülercafé

  • Besuch der schuleigenen Kleingartenparzelle

  • Einladung zu Schulfest/Weihnachtsmarkt.

                             


1.Die Projektidee:

Kooperation zwischen der Hansaschule und dem Seniorenzentrum St. Anna.

Die Schülerinnen/Schüler der Berufspraxisstufe der Hansaschule unterstützen und begleiten Bewohner und Bewohnerinnen des Seniorenzentrums bei ihren Freizeitaktivitäten, Projekten und Festen.


2. Beteiligung der Schülerinnen/Schüler:

Die Schülerinnen/Schüler werden zum Einen selbstständig nach eigenen Ideen Aktionen (z.B. Bastel- und Spielangebote) und Feiern (z.B. gemeinsames Kaffeetrinken im eigenen Schülercafe Cafe Hansa oder in der Kleingartenparzelle) planen und durchführen. Zum Anderen werden sie die Bewohner bei bereits bestehenden Aktivitäten unterstützen.


3. Das Projekt bezieht sich auf folgende gesellschaftliche Themen:

- Gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben durch Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen.

-Vermittlung und Stärkung von sozialen Kompetenzen bei jungen Schulabgängern als Vorbereitung auf den Berufs- und Lebensweg.


4. Verankerung des Projekts im Stundenplan:

An einem Wochentag (3 Unterrichtsstunden) treffen sich die Schülerinnen/Schüler in Begleitung zweier Lehrkräfte mit den Bewohnerinnen/Bewohnern des Seniorenzentrums im Seniorenzentrum St. Anna.

Das Projekt wird im Rahmen des Fachs Lebensplanung und berufliche Orientierung angeboten.


5. Reflektion und Evaluation des Projekts:

- im Anschluss an einen Projekttag findet eine kurze Reflexionsrunde zusammen mit den Bewohnerinnen/Bewohnern des Seniorenzentrums statt.

- jeder Projekttag wird in einer Projektmappe mit Hilfe von Bildern und Fotos und Schrift dokumentiert.

- Das Projekt wird auf der Homepage der Schule vorgestellt und ggf. in der Lokalpresse.

- auftretende Fragen werden nachfolgend im Unterricht vertiefend besprochen (z.B. Fragen zu Krankheit und Tod, eingeschränkte Möglichkeiten, Lebensqualität....)


6. Wertschätzung und Anerkennung im schulischen Kontext:

Die Schülerinnen/Schüler der Berufspraxisstufe zeigen durch ihre Arbeit außerhalb der Schule, dass sie sich auf das Leben nach der Schule vorbereiten. Sie können ihre gelernten Fähigkeiten und Kompetenzen im Sinne von Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung im realitätsnahen Arbeitsfeld unter Beweis stellen. Die Aufgabenstellung und das Ziel des Projekts sind für die Schülerinnen und Schüler deutlich erkennbar, sie sind bei der Planung und Durchführung beteiligt und haben so die Möglichkeit sich als handelnde und erlebende Menschen zu verwirklichen.


7. Projektskizze:

September:

- Information der Schülerinnen und Schüler mit Hilfe des Internets über das Seniorenzentrum St. Anna.

- Unterrichtsgang zum Seniorenzentrum

- Vorstellung der Projektidee und Interessensabfrage bei den Schülerinnen/Schüler

- Kontaktaufnahme mit dem Seniorenzentrum St. Anna und Vereinbarung eines ersten Treffens zum gegenseitigen Kennenlernen der Bewohnerinnen und Bewohner und der Schülerinnen und Schüler.


Oktober:

-gemeinsame Planung mit den Schülerinnen und Schülern von möglichen Aktivitäten und Hilfeleistungen.


November:

- gemeinsames Kennenlernen im Seniorenzentrum St. Anna und Vorstellung der Ideen von den Schülerinnen und Schülern. Auswahl der Aktivitäten und Aktionen.

-Durchführung des Projekts bis Juli 2014